Montag, 9. Mai 2016

NetworkManager 1.2

Ein dummes Gesicht habe ich am Wochenende gemacht, als ich meinen Desktop mit Slackware current durch ein Update des Network Managers auf 1.2 offline legte.
Und zwar nachhaltig. Einträge wie "autoconnect=true" in der Konfig unter /etc/NetworkManager/system-connections/eth0 haben ihn nicht die Bohne interessiert, entweder blieb das Interface down oder /etc/resolv.conf blieb leer.

Gelöst habe ich das Problem schließlich durch ein "netconfig", dem Setup-Script von Slackware, dem ich explizit nochmal alles neu mitgab. Vermutlich wäre ich mit einer statischen Konfig ohne Networkmanager besser gefahren, zumal kein WLAN mit im Spiel ist und noch nicht einmal DHCP, aber da ich das gleiche Problem neulich schon in ähnlicher Weise mit einer WLAN-Verbindung hatte, wollte ich der Sache einfach mal weiter auf den Grund gehen.

Einen großen Vorteil hat NetworkManager selbst bei statischen Konfigs: er lässt sich sehr leicht um Skripte erweitern, die einem nach erfolgreichem Link-Aufbau Netzlaufwerke mounten. Wer Google Drives nach einem Reboot automounten will, wird möglicherweise wissen, wie sinnvoll das ist.

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